Unser Tag begann früh mit der Fahrt zum Ngorongoro-Krater. Es ist ein nicht aktiver Vulkan, der zurückgefallen ist, so dass wir uns gefühlt haben wie in einer riesigen Rührschüssel. Wir beobachteten zahlreiche Tiere, zum Teil nie gesehen, sogar mehrere Löwen und als Highlight eins von 6 noch lebenden Nashörnern, das in Zeitlupe auf uns zukam. Es muss sich gefühlt haben wie auf einem Laufsteg, nachdem ungefähr 67 Jeeps, also alle anwesenden Touristen, bei unserem Jeep gelandet waren, um es zu bestaunen.
Unsere Guides Said, Ninah, Sale und Simon bereiteten uns während des gesamten Aufenthalts im Krater eine besondere Freude, da sie alle Tiere früh entdeckten und ihr Fachwissen über den Lebensraum, das Jagdverhalten zum Beispiel der Löwen etc. weitergaben. Auch seltene Vögel, wie zum Beispiel die love birds, bestaunten wir; hier zeigte sich Frau Schiebel als die Expertin.
Am Nachmittag der Safari wurden wir im Kloster der Karatu-Sisters von ein paar Schülerinnen der Michaud Girls` Secondary School, die wie wir mit ihrem Gepäck, einem Metallkoffer, einem Eimer und einer Matratze, ins Internat einzogen.
In der Schule unterrichten Sister Lucia, Sister Catherin und zwei weitere demnächst 60 Schülerinnen im O-level.
Auf dem Gelände des Klosters wird von sechs weiteren Nonnen Kaffee angebaut, und zwar die hochwertige Sorte Arabica. Zur Zeit blühen die Sträucher und haben grüne Kaffeekirschen angesetzt. Von ihrem Gelände waren wir tief beeindruckt, da sie neben einen großen Gemüsegarten mit Kohl, Mangold und Möhren auch einen wunderschönen Blumengarten pflegen. Zudem halten sie Hühner und Ziegen.
Die Schwestern scheinen auch ohne fließendes Wasser und festen Strom zufrieden zu sein.
Für uns waren die Stehtoiletten ohne zuverlässige Spülung eine Umgewöhnung. Es kamen des Öfteren Gedanken über das Leben der sisters auf, welche, wie zum Beispiel Sister Lucia, seit 25 Jahren als Nonne leben.
In der Ruhe und Abgeschiedenheit des Klosters fühlten wir uns willkommen und es war für uns alle eine besondere Erfahrung, das Leben am Krater kennen zu lernen.
Auch in der Abendrunde kam heraus, dass viele die Stille, die Arbeit und Einfachheit beeindruckt haben.

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