Am Tag der Abreise startete unser Tag mit einem Frühstück, welches aus Eiern, Toast und Würstchen bestand. Danach fuhren wir mit dem Bus an die Schule. Dort verabschiedeten wir die Lehrer und besuchten die Dispencery. Diese ist ein kleines Krankenhaus mit integrierter Apotheke. Anschließend fuhren wir zurück nach Moshi und der restliche Tag war für jeden frei gestaltbar. Dies wurde z.B. für einen letzten Einkauf im Stadtzentrum genutzt. Um 23:00 Uhr fuhren wir dann in Richtung Flughafen.

At the day of departure we only had breakfast in the morning. Afterwards we went to school with the bus. We said good bye to the teachers and visited the Dispencery, a little hospital provided with a pharmacy. We continued to Moshi and we could arrange the rest of the day depending on our own preferred ideas. Some used it for doing shopping. At 11 p.m. we started the trip for the airport.

16 Bild 1 - Gruppe  

Unser vierter Tag in Kisomachi startete mit einem leckeren Frühstück, welches wie immer von der extra für uns engagierten Köchin (aus einem Hotel in Moshi) zubereitet wurde. Gegen 9 Uhr machten wir uns auf den Weg zur „Kisomachi Secondary School“. Dort durften wir in kleineren Gruppen den Unterricht in den Fächern Mathe, Physik und Geographie miterleben. Danach erwartete uns (ausnahmsweise nach Plan) die Tea-Break, in der neben Tee und Softdrinks auch Popcorn, Erdnüsse und Kekse bereitgestellt waren. Gerade als wir uns auf den Rückweg zu unserer Unterkunft machen wollten, um vor dem gemeinsamen Kochen noch ein wenig Ruhe zu finden, überraschte man uns mit einer der in Afrika wohl bekannten Planänderungen. Das gemeinsame Kochen sollte auf den Abend verschoben werden, damit wir zuvor (anstatt unserer Pause) in den Klassen der tansanischen Schüler Fragen über uns und unser Leben beantworten können. Nach angeregten Gesprächen mit den durchaus begeisterten und interessierten Schülern, deren Alltag sich doch sehr von dem unseren unterscheidet, kehrten wir zum Mittagessen in das sogenannte „Kisomachi-Castle“ zurück.

Bereits kurz darauf trafen nach und nach immer mehr Tansanier bei uns ein, die den Garten mit Hühnern und einer Ziege (die alle recht bald ihr Ende fanden) und die Küche mit reichlich Kochzutaten füllten. Auch die deutschen Gastschüler/-lehrer mischten sich unter das bunte Treiben. Einige zogen sich jedoch zwischenzeitlich zurück, als die Schlachtung, Häutung und das Aufspießen der Ziege anstand. Auch wir Deutschen steuerten zu dem abendlichen Festmahl typisch deutsche Gerichte wie Bratkartoffeln und Pfannkuchen bei.

15 Bild 1 - Kochen Try

Nachdem alle 60 Personen in unserem Wohnzimmer gespeist hatten, brach die Festgesellschaft um 21 Uhr in einer langen, von Taschenlampen beleuchteten, Prozession in Richtung Speisesaal der Schule auf. Schon auf dem Weg war der laute Gesang der knapp 400 Schüler, die dort auf uns warteten, nicht zu überhören.

15 Bild2 Try

Die fröhlich und mit viel Liebe gestaltete Abschiedszeremonie fand ihren Höhepunkt in der Präsentation und dem gemeinsamen Verzehr des am Nachmittag vorbereiteten Chagga-Cakes. (Chagga-Cake: Eine über dem Feuer gebratene Ziege, die in der Tradition des Chagga-Stammes nur für besondere Anlässe zubereitet wird.)

15 Bild3 - chagga-cake Try

Nachdem wir gemeinsam mit den anwesenden Schülern und Lehrern den deutschen Volkstanz „Hacke, Spitze“ getanzt haben, konnten auch diese sich nicht mehr halten. Alle zeigten sich begeistert, als auch einige Tansanier einen traditionellen und schwungvollen Tanz vorführten. Die Übergabe einiger Geschenke und eine Rede des Schuldirektors stellten gegen 23 Uhr das Ende der Zeremonie dar.

Nach dem Abschied kehrten wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge in unser Haus zurück und legte uns sehr bald erschöpft in unsere Betten.

 

Um 8 Uhr begannen wir den Tag mit einem leckeren Frühstück in unserem „Schloss“ (engl.: castle, da es für das Dorfleben prächtig gebaut ist). Danach machten wir uns auf zu unserer Partnerschule „Kisomachi Secondary School“, um dort mit tansanischen Partnern weiter an unseren Präsentationen zum Thema „Ernährung“ zu arbeiten.

We started the day with a delicious breakfast in the Castle. Afterwards we went to our partner school for continuing the work concerning our presentations about nourishment.

 

14 Bild1 - Workcamp Try

 

 

Nach einer kleinen „Tea Break“ verbrachten wir die restliche Zeit bis zum Mittagessen mit einigen Spielen wie UNO und anderen Kartenspielen. Sowohl deutsche als auch tansanische Schüler und Schülerinnen hatten sehr viel Spaß, neue Spiele kennenzulernen und sich diese gegenseitig zu erklären.

Mittags durften wir das erste Mal in der Mensa der Schule essen. Es gab, wie nicht anders zu erwarten, Reis mit Bohnen und Gemüse. Für die Schüler aus Kisomachi war dies jedoch wie ein Festessen, da sie sich meist sehr eintönig von Ugali ernähren.

Nach einer kurzen Pause zum Ausruhen präsentierten die 6 verschiedenen Gruppen ihre Ergebnisse in kleinen Vorträgen mit selbstgeschriebenen Plakaten. Am Nachmittag teilte sich die Gruppe, um das neu gebaute Schlafgebäude der Jungen mit einer Malaktion zu verschönern oder eine kleine Wanderung bis zum Garten von Pascal Sabbas zu unternehmen. Er zeigte uns voller Stolz seine Ziegen und seinen „Garten“, der eher einer Farm oder Plantage glich. Währenddessen wurde die Malaktion von Herrn Schneider angeleitet und die Wände mit Afrikas Tierwelt verziert.

The Tea Break was followed by a short period of playing cards. Both, Tanzanian and German students, enjoyed learning new games and explaining them to others.

At lunchtime we attended the students at the school-cafeteria. We had rice with beans and vegetables. However, it was a comfortable meal for the Tanzanian students, that usually eat monotonously.

After lunch the groups presented their results of the group-work by using posters. In the afternoon the group split up for creating a new building by painting the walls or by taking a walk for the gardens of Pascal Sabbas. He proudly presented his goats and his garden, which looked a bit like a farm. In the meantime Mr. Schneider organized the painting of African animals at the walls of the building.

 

14 Bild2 - Pascal Sabbas Try


14 Bild3 - Schneiders Kunst Try

 

Nach diesem anstrengenden Tag zogen wir uns in unserem „Schloss“ zurück, um gemeinsam Abend zu essen. Einige von uns beendeten den Abend unter dem prächtigen Sternenhimmel Tansanias und konnten sich bei manch einer Sternschnuppe sogar etwas wünschen.

We returned to the Castle for having dinner together. Some ended the day by staying outside and watching the night-sky and observing several shooting stars.

 

Heute Morgen wachten wir alle fröhlich auf, weil wir uns auf das Treffen mit den tansanischen Schülern freuten. Nach dem Essen, wo es sogar Würstchen gab, machten wir uns auf den Weg zur Schule. Dort trafen wir um 9:00 Uhr ein und gingen in die Schulbibliothek. Kurze Zeit später trafen auch schon die tansanischen Schüler ein, diese freuten sich auch auf das Zusammentreffen. Während der nächsten Stunde erkundeten wir zusammen mit den tansanischen Schülern das Schulgelände, dabei entstanden viele interessante Gespräche und schon einige Freundschaften. Nach der Erkundung war Teatime. Danach begann die Gruppenarbeit. Zuallererst wurden die Gruppen ausgelost, jede Gruppe bestand ungefähr aus gleichen Anteilen von tansanischen und deutschen Schülern. In der Gruppenarbeit ging es um Ernährung, dem Thema unserer Reise. Anfangs stießen wir auf Probleme, diese legten sich aber mit der Zeit und wir arbeiteten gut zusammen.

Today everybody got up happily as far as we were excited about the meeting with the Tanzanian students. After lunch, during which we even had sausages, we went for the school. We arrived at 9 a.m. and met in the library. When the Tanzanian students came in, they also seemed to enjoy the meeting with us. In between the following hours, many conversations took place and new friendships developed, while we were visiting the area of the school. This event was followed by Teatime and a group work. After creating the groups, that consisted of a mix of German and Tanzanian students, we discussed aout the topic nourishment which represented the topic of our trip. Little problems at the beginning quickly vanished and an effective cooperation developed.

13 Bild 1

Nach all dieser Anstrengung gab es endlich Mittagessen. Wir aßen das gleiche wie die Schüler. Danach haben wir zusammen mit den Schülern Bäume gepflanzt, wie zum Beispiel einen Mangobaum.

After all these efforts we had lunch together and continued by planting several trees.

13 Bild 2

Danach ging es zurück zum „Castle“. Dort legten sich die meisten hin und versuchten sich zu erholen, denn es stand uns später noch ein Fußballspiel bevor. Um 16:30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Fußballfeld. Dort angekommen waren wir erst einmal alleine. Doch nach kurzer Zeit waren sehr viele tansanische Schüler dort versammelt, um das Spiel anzuschauen. Alle sieben Jungs der Reisegruppe spielten mit. Da keiner wirklich gut Fußball spielen konnte, gab es gemischte Teams. Obwohl das Spiel „nur“ 40 Minuten dauerte, war es für die meisten sehr anstrengend.

Back at the Castle most of us tried to get some rest, because a soccer game was announced for the event of the evening. Many Tanzanian students gathered to watch the game, in which the seven boys of our group took part. Though the game only lasted 40 minutes, everybody was really exhausted at the end.

13 Bild 3

Die Hälfte der Gruppe machte sich danach auf den Weg zu einem Aussichtspunkt und der Rest ging zum Castle zurück. Nach dem Abendessen wurden wir durch einen unerwarteten Besuch überrascht. Vier Lehrer aus der Schule kamen zum Essen. Nach dem Essen überreichten sie uns ein Geschenk. Es waren gelbe T-Shirts. Wir zogen sie alle an und machten ein Gruppenfoto.

Afterwards the group split up. While some went for a vantage point, others returned to the Castle. We were surprised by many teachers of the school for dinner as far as they gave us a present; Yellow t-shirts, which were immediately used while taking a photograph of the whole group.

Der Tag fing damit an, dass wieder ein paar Schüler an Magenbeschwerden erkrankten. Beim Frühstück stellte sich dann heraus wer im Brothers Centre bleiben sollte und wer nicht. Der Rest begab sich auf den Weg zur KEDA-Organisation (Kilimanjaro Environmental Developement Association). Dort wurden wir herzlich begrüßt und anschließend wurde uns erklärt, was KEDA ist, bzw. macht. Sie versuchen dem Klimawandel in der Umgebung des Kilimanjaros entgegenzuwirken, indem sie viele Bäume pflanzen. Zudem helfen sie bedürftigen Familien, indem sie ihnen zum Beispiel ein Schwein oder eine Ziege geben. Nachdem wir erfuhren was KEDA ist, sahen wir uns eine Baumschule an. Dort wurden uns die verschiedenen Vorteile der einzelnen Pflanzen erklärt. Danach kamen wir zu einer Familie, welche vor ein paar Jahren ein trächtiges Schwein von KEDA bekam und deshalb nun ein besseres Leben führen kann. Im Anschluss gab es endlich Essen. Etwas später fuhren wir zu einem Chagga-Museum, wo man uns erklärte wie die Chagga (der Stamm, welcher um den Kilimanjaro lebt) vor langer Zeit lebten. Dies war sehr interessant, da man von Häusern bis hin zu Werkzeugen alles betrachten konnte.

The day started with some pupils having a bad stomach. We decided at breakfast, who had to stay at the Brother's Centre in Moshi and who was able to leave. The travelers went for the KEDA (Kilimanjaro Environmental Developement Association). There we were welcomed very friendly and they explained their activities. Their job is to reduce the climate-change in the environment of the Kilimanjaro by planting as many trees as possible. Furthermore they help poor families by providing them with animals like pigs or goats. Afterwards we learned more about individual plants of the area and met a family that is able to live a better life because of KEDA. This event was followed by lunch at last. After lunch we visited the Chagga-museum, where we experienced how the Chagga (an African tribe who live in the environment of the Kilimanjaro) lived in the past. It was very interesting as far as one could discover important facts about tools, houses and other utensils.

12 Bild 1

Dann sind wir zur Kisomachi Secondary School gefahren, welche unsere Partnerschule ist und das eigentliche Hauptziel unserer Reise darstellt. Wir wurden sehr freundlich begrüßt und ein paar Schüler waren etwas entgeistert über die Zimmeraufteilung, jedoch waren alle positiv überrascht. Nach kurzer Zeit trafen die „Kranken“ ein, und ließen sich von den anderen das sogenannte „Castle“ zeigen. Dieses ist ein großes Haus mit viel Prunk, welches von einem Pfarrer für seine Familie erbaut wurde. Vor dem Abendessen besuchten ein paar Schüler noch die Schule und wurden dort mit einem Lied begrüßt.

Afterwards we went for the Kisomachi Secondary School, which represented the main destination of our trip. Some pupils there were surprised about the arrangement of the rooms. The sick pupils stayed at the Brother's Centre the whole time and tried to get some sleep. Some were successful, others not. They were fetched later on and were brought to the school. Thus the sick pupils arrived shortly after the others and got explanations concerning "The Castle". It is a big house with lots of pressures and was built by a priest for his family. Some subsequently visited the school and were welcomed with a song.

12 Bild 2

Während all dieser Zeit verbrachten die fünf „Kranken“ im Brother‘s Centre und ruhten sich aus. Manche schliefen, andere versuchten dies erfolglos. Doch jeder war froh daheim geblieben zu sein und noch ein paar Stunden Ruhe zu erlangen. Später wurden diese dann abgeholt und direkt zur Schule gebracht.

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