An einem relativ milden Mittwoch besichtigen wir das KEDA-Projekt -Kilimanjaro Environmental Development Association-, das 1992 gegruendet worden ist. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Umwelt um den Kilimanjaro herum zu schützen und dort wohnhafte Farmerfamilien zu unterstützen.

Prinzipiell besteht die Hilfe darin, den Familien ein junges Nutztier zur Verfuegung zu stellen .Von dem ersten Wurf muss ein Tier –Schwein, Ziege oder Huhn- an die Organisation zurueckgegeben und mindestens ein weiteres einem Nachbarn in Not ueberlassen werden. So koennen die Bauern eine Lebensgrundlage bekommen, um zum Beispiel das Schulgeld eines Kindes oder notwendige Medikamente zu bezahlen.

Aufgrund des Klimawandels, hier besonders der zunehmenden Duerre, ziehen immer mehr Bauern in die niedere Gegend, wodurch die zur Verfuegung stehende Fläche sich drastisch verringert.

Ein weiteres Vorhaben von KEDA besteht darin, Bewaesserungsgräben vom Berggipfel bis in das Tal anzulegen, um das wertvolle Wasser annaehernd gleich verteilen zu können.

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Die Fülle der Farben und Früchte, die sehr einfachen Lebensverhältnisse der Farmer, dabei ihre Offenheit, Freundlichkeit und ihr Engagement für die Sache der Kleinbauern am Kilimanjaro sind überwältigend und verdeutlichen uns, dass sie selbst aktiv werden und nicht in erster Linie auf Hilfe von außen warten.

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Heute Abend verspeisen wir mit 24 Leuten eine Jack Fruit –siehe Bild! 

Nachtrag; die Brueder im Kloster, in dem wir die ersten Tage verbringen, haben die Nase über solch eine stinkende Frucht gerümpft, die Frauen in der Küche haben sich für den Schatz bedankt,bald mehr.

"A HAPPY NEW YEAR" aus Tanzania wuenscht die Schüler-Lehrer-Gruppe. Von jetzt ab werden wir in unregelmässigen Abständen- sowei technisch möglich-, aber nur kurz und bündig (Dank an Thomas Lohr und Michael Horber, die unsere Botschaft zu entschlüsseln und an Euch weiterzugeben versuchen.)

Den 13stündigen Flug ueber Istanbul nach Daressalaam und die 8stündige Busfahrt bis Moshi haben wir ohne Verluste überstanden, bis auf einen Koffer, der sich in Istanbul unerlaubterweise eine24stündige Auszeit gönnte. Das heisst, es geht uns gut- jetzt gilt es, die Bilder ( z.B. Treiben und Gerüche auf dem Fischmarkt am Indischen Ozean,im Mbagala Spirtual Centre, unseremQuartier, eine Krippe mit weissem Jesus und schwarzen Hirten, Mathis am Schlagzeug in der Lutheran Church ,die vielen Hütten und Verkaufsbuden an der Strasse nach Moshi), Farben und unterschiedlichen Situationen der Menschen vor Ort aufzunehmen und zu verarbeiten.

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Das neue Jahr haben wir fröhlich mit Spielen und Einlagen der bewaehrten Band-Mitglieder Lea, Mathis, Julius und Ukulele und Wasserluftballons begrüsst: ansonsten waren wir müde.

Heute Morgen hat uns der Kilimanjaro mit Schnee-Gipfel einen besonderen Blick zugeworfen.

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Die IT-Experten Lukas Eberhardt und Johannes Biek bei der Arbeit

Bis bald- liebe Gruesse aus Moshi, D.Haering, H.Bickel, D.Schneider, Meike Sommer

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