Auf der Rückfahrt nach Daressalaam in unserem kleinen Bus mit Riesendachgepäckträger (24 Koffer (!!) bei Abfahrt) besuchen wir die Schreinerei von Christopher Ndeiy, der diese mit Mitteln des Amani-Gospelchores ,den sein Vater im Hinterland seit  vielen Jahren leitet, aufgebaut hat.
Nach einer längeren Fahrt mit einem Umweg über Bagamoyo, der ehem. Hauptstadt unter deutscher Herrschaft, landen wir erneut am Indischen Ozean, wobei die Abkühlung diesmal aufgrund des heissen Wassers nicht gelingen will, was die Freude nicht trübt.

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Indischer Ozean, Bagamoyo


Zu vorgerückter Abendstunde erwartetuns in der St.Anthony's School eine freundlicjhe Begrüssung durch Br. Edvard, den Schulleiter und langjährigen Freund von uns, sowie viele helfende Hände, die uns ein Abendessen mit Fisch, Kochbananen und Hühnersuppe servieren.
10 Stunden Flug nach Mitternacht liegen vor uns, dann gilt es, die Reise in den winterlichen Alltag zu integrieren.
Kwaheri, auf Wiedersehen

In der sonst so monotonen grün-braunen Landschaft der Usambara-Berge liegt eine Stadt namens Lushoto mit ihrem farbenfrohen Markt. Ihr Angebot reicht von Lebensmitteln , wie Obt und Gemüse, bis hin zu Schuhen und Kleidung aller Art.

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Markt in Lushoto

Obwohl in der ganzen Stadt Tanzanier mit bunten Gewändern zu sehen sind, lässt sich der Einfluss der deutschen Kolonisten, auf deren Spuren wir die Stadt erkunden, nicht leugnen.Zu finden sind ein ehemaliges deutsches Gefaängnis, ein Krankenhaus, eine Polizei-Station  und ein Bahnhof ohne jegliche Aussicht auf Züge.
Insgesamt ist Lushoto eine sehr deutsch geprägte und dennoch afrikanische Stadt.

Abschied

 Abschied vom Brothers Centre Moshi, where we always feel at home.

Wer hat schon das Glück, in einem tanzanischen Krankenhaus von einem deutschen Arzt empfangen zu werden.
Zu unserer Überraschung empfängt uns der aus Würzburg stammende Arzt Bernd Köhler, der seit vielen Jahren Leiter der pharmakologischen Forschungsabteilung des KCMC ist. Entsprechend seinem Ttigkeitsbereich beschraeäkt sich sein Vortrag auf die Ausbildung pharmazeutischen Fachpersonals in der dem Krankenhaus angeschlossenen Schule sowie auf die Herstellung von Infusionslösungen im eigenen Haus, mit dem Krankenhäuser im grossen Umkreis, sogar per Flugzeug, versorgt werden.

P1070484es ist nicht einfach, abends, zum Teil bei Stromausfall, Texte zu verfassen und zu tippen
Ein neuer Schwerpunkt unseres viertägigen Besuches in Kisomachi ist ein gemeinsames Projekt mit unseren PartnerschülerInnen zum Thema „Our life in 20 years“.
In sechs gemischten Gruppen zu den Themen
  • Family Life
  • Health
  • Education, Work
  • Saving the Planet
  • Religion, Culture ,Traditions
  • Global Communication
tauschen wir uns an zwei Vormittagen und in einer kurzen Nachmittagssitzung über unsere Erfahrungen zu den jeweiligen Themen und den Wünschen für die Zukunft aus.

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Nach anfänglicher Scheu und möglicher Angst vor Erwartungen von unserer Seite tauen die PartnerschülerInnen am zweiten Tag auf.
Wir Lehrer wie auch unsere tanzanischen Kollegen (einschließlich Direktor, Mr. Massawe) sind von den Gruppenergebnissen und der gewählten Präsentationsform angetan.

P1090301Helmut Bickel (l.) und Direktor Mr. Massawe (r.)

Eng mit der Workshop-Arbeit verknüpft sind die Besichtigung der örtlichen Krankenstation und der Gang durch eine Art Regenwaldgebiet hin zu dem Haus unseres Freundes Pascal Sabbas, wo er uns in einem Lehrvortrag erläutert, wie er mit biologischen Anbaumethoden, Artenvielfalt (u.a. Zimtpflanze, 22 Bananen- und spezielle Kaffeesorten)und mit einem fachkundigen Bewässerungssystem den Lebensunterhalt seiner Familie bestreitet.
Zudem erklärt er die Vorteile, aber auch die gesundheitsschädlichen Stoffe mancher Pflanzen (z.B. des Oleanders), die uns völlig unbekannt sind.
Der 3.Kisomachi-Tag schließt die Projektarbeit –in Anwesenheit eines Journalisten der regionalen Zeitung - mit einer eindrücklichen und kreativen Präsentation der Gruppenergebnisse ab. (Näheres folgt in der Projekt-Dokumentation.)

Europaschule Gladenbach

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