Dear friends –the teachers and students of Kisomachi Sec. school, and Mr. Sabbas,

First of all we want to thank you for the warm welcome at the airport and your school. The amazing talent show, the time at the workcamp, the beautiful t-shirts and all the other little and big things we can’t all mention right now.

Your hospitality means the world to us. Asante Sana!

Over the last couple of days our students and we the teachers have learned more than we would have learned in several months in school in Germany.

Your joy and affection never stop to amaze and inspire us. We enjoyed working hand in hand on the topic of human rights with you during the workcamp.

The song, the wall-paintings and the theatre play nicely reflect how well all of us have worked together the last couple of days.

Yesterday at the talent show you presented a beautiful poem to us that we really enjoyed. Asante!

However, there is one point in which we disagree with you!

Given everything we have said before, we don’t feel like we are a mother to you but we rather feel that we are like brothers and sisters.

Just like you say you profit and learn from us, we profit and learn from you, too. In more ways than you can imagine.

Our friendship has grown beyond anything we expected 25 years ago. We cherish the memories we have collected over the last years, for example planting trees together or your visit to Gladenbach this May.

We hope that our learning together will last forever and that our family bond will keep growing stronger in the future.

Just like Mr. Mande so rightly said yesterday: Kisomachi and Gladenbach forever!

Thank you! Asante Sana!

A friend in need is a friend indeed
Gladenbach Schule our mother
Ready to fulfill our needs
Relocate our cost lives
We appreciate your golden things
Gladenbach Schule: A wonderful partner

Power was a nightmare
Today we eat, sleep, study
We constantly were victims of power rationing
You built dormitories, classrooms and installed solar power
Gladenbach Schule: A wonderful partner

We now walk happy
Inspired physically, socially
Intellectually and emotionally
With our new classrooms and power
We study and pass
A milling machine, chicken project and piggery
Really we are healthy
Gladenbach Schule: A wonderful partner

With friends in Germany
Our dreams shall come true
Your sponsorship to all needy children
Regardless of race or creed
We cheer and cherish you
Gladenbach Schule: A wonderful partner

Gladenbach Schule; Our hero
A solution to our problems
You give us hope when we are hopeless
Our dreams shall come true!
We believe so!
Gladenbach Schule: A wonderful partner

Our friends Fence, Fence, Fence
Our friends Water, Water, Water
Our friends Fram, Farm, Farm
Our friends Dining hall, Dining hall, Dining hall,

We love you!!! Byeeeeeeeee!!!!

Unser Besuch der SIDO – Maschinenfabrik in Moshi

Unseren Wunsch, neben Kultur- und Natur- Besonderheiten eine „normale“ Fabrik zu besichtigen, hatten die Partner in die Tat umgesetzt und mit SIDO-Ingenieuren einen Besuchstermin vereinbart. Mr. Panga, Pascal Sabbas, Philip Kyara und ein Chemielehrer der Kisomachi Sec. School waren angereist; wir trafen uns auf dem Firmengelände der Maschinen-Fabrik im Industriegebiet von Moshi. Nach einem kurzen Statement des leitenden Ingenieurs und einer ausführlichen Vorstellungsrunde erkundeten wir etliche kleine Maschinen, Modelle sozusagen. SIDO steht für Small Industries Development Organization und ist staatlich geführt.In den 70er- Jahren sind die SIDO-Standorte mit schwedischer Entwicklungshilfe errichtet worden; seit etlichen Jahren arbeitet SIDO unabhängig bzw. wird vom tansanischen Staat unterstützt. Die über 40 Mitarbeiter, fast nur Männer, und etliche Auszubildende, werden vom Ministerium für Handel bezahlt. Sie entwickeln auf Anfrage und nach Bedarf einfache und günstig zu erwerbende Maschinen für Handwerksbetriebe, Geschäfte, Kooperativen und kleine Unternehmen im ländlichen Raum. Deshalb befinden sich SIDO-Standorte vor allem in Städten in ländlicher Umgebung, z.B. Lindi, Tanga, Arusha, Iringa, Songea etc., weniger z.B. in Daressalaam.

In Lindi und Tanga werden zum Schälen und Rösten, z.B. von Cashew-Kernen, andere Maschinen gebraucht als in Moshi, wo eher Kaffeepulpmaschinen, Maismühlen, Tafelkreideformer, Tomatenschälmaschinen etc. hergestellt werden.

Mir selbst fielen die zwei Energiesparöfen ein, die vor ca 15 Jahren mit Gladenbacher Unterstützung bei SIDO gekauft und in der Schulküche in Kisomachi genutzt werden.

Die konkrete Funktion der Maschinen interessierte die meisten von uns schon, wobei Lärm und „dicke Luft“ das Verstehen des Ingenieurs ungemein erschwerten.

Mit den O-level-students planen unsere Partner einen Besuch bei SIDO, denn für sie gibt es nach dem O-level-Examen in der Firma Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Die Idee, SchülerInnen der Europaschule einen kleinen Ausschnitt städtischer Arbeitsmöglichkeiten und auch konkreter Berufsmöglichkeiten für unsere PartnerschülerInnen zu zeigen, wurde von unseren Freunden mit Freude umgesetzt. Auch sie selbst hatten im Mai darum gebeten, in Gladenbach Ausschnitte täglichen Lebens zu erleben. Für uns bot sich nach dem Niedergang der riesigen Streichholzfabrik wieder die Möglichkeit, uns nicht nur auf das schulische Lernen und Leben zu konzentrieren, sondern uns auch mit den beruflichen Perspektiven unserer PartnerschülerInnen auseinanderzusetzen.

Zum Schluss fragte Mr. Panga den SIDO-Mitarbeiter nach weiterer Förderung der Firma SIDO durch den Staat. Der leitende Ingenieur äußerte sich zuversichtlich darüber, dass die staatliche Förderung kleiner Industrieprojekte auf dem Land, kleiner Business- Ideen etc. auch unter der Regierung des Präsidenten Magufulis weiter bestehe.

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Das hatte am letzten Abend niemand von uns erwartet. Zum 25. jaehrigen Jubilaeum der Gladenbacher Aufenthalte im Brothers‘ Centre Moshi hatten sich die Brueder allerlei Ueberraschungen ausgedacht. Vor dem besonders koestlichen Supper aus acht Schuesseln wurden Sekt, Wein und eine Zuckertorte aufgefahren, dazu gab es eine Art Tischfeuerwerk im Kleinformat. Dabei sangen die Gladenbacher Schueler auf Wunsch der Brueder deutsche Lieder. Brother Deogratias – neuer Leiter des Klosters – hielt eine kleine Jubilaeumsrede, dankte fuer unsere langjaehrige Freundschaft und Bestaendigkeit. Keine europaeische Gruppe sei bisher ueber so viele Jahre bei ihnen eingekehrt. Darauf haben wir dann alle gemeinsam froehlich angestossen.

Aber das sollte noch nicht alles ein.

Nach dem Abendessen fuehrten sechs junge Brueder und Francis, der Sohn der Koechin Marietta, einen Chagga-Tanz auf. Brother Benedict erklaerte uns, dass Musik und Tanz den Kampf eines jungen Maedchens um schulische Bildung zum Ausdruck bringt. Wir Gladenbacher wurden einbezogen, tanzten und sangen ausgelassen mit den Bruedern und Koechinnen - ein wunderbarer Abschiedsabend.

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Seit 1948 gibt es die Universal Declaration of Human Rights, der Beginn der weltweit geltenden Konzeption der Menschenrechte. Aber auch wenn die Universal Declaration of Human Rights fuer alle Laender gelten sollte, gibt es doch noch grosse Unterschiede in der Umsetzung der Menschenrechte, vor allem auch im Hinblick auf die Rechte der Frau in verschiedenen Laendern.

In Moshi hatten wir die Moeglichkeit die Frauenrechtlerin Elizabeth Minde kennenzulernen, die einen kleinen Vortrag zum Thema Menschen- und speziell Frauenrechte vorbereitet hatte und uns anschliessend die Moeglichkeit gab, Fragen zu stellen. Mrs. Minde erklaerte, dass sich die Menschenrechte ueber die Jahre entwickelt haben und in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bekaemen. Sie betonte, dass es in in Tansania kaum Geschlechtergerechtigkeit gaebe, weil die Umsetzung der Menschenrechte stark von den patriarchalen Strukturen der Gesellschaft beeinflusst seien.

Ein zentraler Punkt der Menschenrechte ist Artikel 1, der besagt, dass alle Menschen gleich sind. Nichtsdestotrotz werden die Rechte von Frauen und Kindern in Tansania nicht immer geachtet und sie wuerden z.T. als Menschen zweiter Klasse gesehen werden. Wenn sich zum Beispiel eine Frau von ihrem Mann scheiden lassen moechte, dann ist das nach dem Gesetz zwar moeglich, ist aber realistisch betrachtet keine Option fuer die Frau, da die Frau dann weder Geld noch Obdach und Sicherheit haette.

Auch das Recht auf Bildung wird in Tansania nicht konsequent eingehalten. Es gibt viele Kinder in Tansania, die nicht zur Schule gehen, obwohl die Secondary Schools unter der neuen Regierung frei zu besuchen sind. Ausserdem gibt es das Gesetz, dass Maedchen, wenn sie schwanger sind, nicht mehr zur Schule gehen duerfen. Dieses Gesetz ist nach Mindes Meinung nicht sinnvoll, weil Bildung zentral ist, um das Abrutschen in die Armut zu verhindern. In Tansania ist es ein Tabu-Thema ueber Sex zu sprechen, weshalb Kinder meist nicht genug Wissen ueber dieses Thema haben, da weder in Schulen noch im Elternhaus darueber gesprochen wird.

Darueber hinaus ist haeusliche Gewalt keine Seltenheit. Da dies oft vor den Augen der Kinder geschieht, bekommen die Kinder das Gefuehl, dass Gewalt gegen Frauen normal sei. So wird dieses Denken ueber Generationen hinweg weitergegeben. Elisabeth Minde will das aendern. Als Rechtanwaeltin in der Organisation KWIECO geht Elisabeth Minde in Schulen, um die Ideen der Menschenrechte und die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu verbreiten sowie den jungen Kindern beizubringen, dass sie Rechte haben und sie dazu ermutigen, fuer ihre Rechte einzutreten. Die Situation in Tansania hat sich aber auch schon verbessert. Zum Beispiel sind heute mehr Maedchen in Schulen – dank Menschen wie Elisabeth Minde, die seit Jahren dafuer kaempfen.

Trotzdem ist es in Teilen noch schwer, die Menschenrechte mit der tansanischen Kultur zu vereinen. Wenn zum Beispiel ein Maedchen sagt, es moechte zur Schule gehen, muss sie sich haeufig dafuer rechtfertigen, da vor allem in den laendlichen Gegenden, sie auf die Arbeit als Hausfrau vorbereitet werden sollen und dabei ist die Schule keine grosse Hilfe.

Die jetzige Regierung tut sich teilweise schwer, die Menschenrecht im Land konsequent durchzusetzen und sieht die Protestdemonstrationen fuer die Menschenrechte als einen Kampf gegen die Regierung an. Zum Beispiel spricht sich die Regierung auch offen gegen Homosexualitaet aus. Darueber hinaus gibt es in Tansania einige Ethnien, wie zum Beispiel die Massai, bei denen es schwerer ist, die Ideen der Menschenrechte zu verbreiten, weil sie ihre eigenen Regeln und ihre eigene Kultur haben, die sich nicht einfach mit den Ideen der Menschenrechte vereinbaren lassen. Dies spiegelt sich auch in ihrer Sprache wieder: in manchen indigenen Sprachen gibt es beispielsweisse gar kein Wort fuer Scheidung, da dieses Konzept in ihren Staemmen nicht bekannt ist.

 

Since 1948 the Universal Declaration of Human Rights is supposed to be manifested in every country around the world. However, there are severe differences between different countries, especially when it comes to women’s rights.
Here in Moshi, we had the possibility to meet Elibaeth Minde, a women’s rights activist, who had prepared a short talk on human and women’s rights in Tanzania. After her presentation we had the possibility to ask her some questions about Tanzania and human rights in general. Mrs. Minde explained that the human rights have developed and become more important over the years. She stressed that gender equality is still a problem in Tanzania as the realization of human rights is influenced by the patriarchic structure of the society.

One central aspect of the human rights is Article One saying that everyone is created equal. However, the rights of women and children are not always granted in Tanzania and they are sometimes perceived as second class citizens. For instance the law allows women to get a divorce from her husband, but realistically she’d lose all her money, her home and her security which is why a divorce is no real option for women in Tanzania.

The right to education is also not always given in Tanzania. Many children don’t go to school even though the government has just passed a law which grants free education in Secondary Schools. In contrast, there is also a law which prevents girls from going to school if they’ve become pregnant. Elizabeth Minde strongly emphasized how problematic this law is since without education the girls are more likely to live in poverty. Overall, it is a taboo in Tanzania to talk freely about sex which is why a lot of children and teenagers don’t have enough knowledge to protect themselves from unwanted pregnancies or diseases. Neither the schools nor the parents consequently educate the children on this topic.

Moreover, domestic violence is common as well. As children are often confronted with domestic violence, they are given the impression that violence especially against women is normal. Elisabeth Minde wants to change this. As a lawyer for KWIECO she goes into schools to teach and inform children about human rights and gender equality. Thereby, she wants to show children that they have certain rights and should fight for them.
Still, the situation in Tanzania has also improved in some parts. For example nowadays significantly more girls go to school than a few years ago – also because of women like Elisabeth Minde is fighting for their rights.

Nevertheless, it is still difficult to embed human rights in Tanzanian culture. For example girls often have to justify when they want to attend school as school won’t teach them any skills necessary for a housewife. That’s just one example, how the current government is having troubles implementing human rights in the country. Another example is the government’s open fight against homosexuality.

In addition, there are some ethnics in Tanzania that live in rural areas where it is especially difficult to spread the idea of human rights as they have their own rules and cultures. This can also be seen in their use of language: in some indigenous languages there is no word for divorce because this concept is not known to their society.

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Da das Dorf Kisomachi, indem sich auch unsere Partnerschule Kisomachi Secondary School befindet, sehr katholisch geprägt ist, hatten wir die Möglichkeit am Sonntag den 29. September einen der vier Gottesdienste der katholischen Kirche zu besuchen.
Wir nahmen an dem zweiten Gottesdienst teil, welcher von 7:30 bis 9:45 Uhr stattfand und somit ueber zwei Stunden lang war.

Solch eine Länge für einen normalen Gottesdienst ist in Tansania zwar Gang und Gebe, für deutsche Verhältnisse allerdings sehr lang.
Was uns unabhängig vom Gottesdienst auffiel war, dass die Kirche das größte und prächtigste Gebäude gemeinsam mit der Residenz des Pfarrers des Dorfes war.
Das hängt damit zusammen, dass Religion in Tansania einerseits noch einen sehr hohen Stellenwert genießt und andererseits die katholische Kirche zusätzlich sehr viel Geld in missionarische Projekte investiert(Schule, Kloster, Gesundheitswesen, etc.).
Bezüglich des Gottesdienstes fiel uns im Ablauf der Rituale kein großer Unterschied zu einem in Deutschland stattfindenden katholischen Gottesdienst auf.
Was jedoch in Kontrast zu Deutschland auffaellt, ist zum einen die Besucherzahl, die deutlich über dem deutschen Durchschnitt liegt und zum anderen die zum Teil auftretenden spirituellen Erfahrungen der Gottesdienstteilnehmer. Erwaehnenswert ist zudem, dass meistens Frauen, Maenner und Kinder gegtrennt voneinander in den Kirchenbaenken sitzen. Ein weiterer Unterschied liegt in der Sammlung der Kollekten. Dreimal ging insgesamt der Klingelbeutel fuer unterschiedliche Zwecke und Sammlungen herum.

Auch dass am Ende des Gottesdienstes ein lokaler Politiker das Wort vor der Gemeinde ergreift, wäre in Deutschland während eines normalen Gottesdienstes undenkbar.
Desweiteren gab es einen sehr großen Chor, der seine häufigen Auftritte mit sehr großem Elan bestritt und von einem Keyboard, Trommeln und Rasseln begleitet wurde.

Letztendlich lässt sich sagen, dass dieser Gottesdienst, den unsere Partner wöchentlich besuchen müssen, eine besondere Erfahrung war, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Tag 1

20 Kisomachi SchuelerInnen aus allen Klassenstufen (Forms) und 20 SchuelerInnen aus Gladenbach warten gespannt auf den Beginn des Workcamps.
Das Einstiegsspiel zielt auf die Meinung aller SchuelerInnen zu den Menschenrechten.
Zufallsgruppen, jeweils paarweise erpuzzelt, arbeiten am ersten Tag an Texten zu ausgewaehlten Menschenrechten.


Tag 2 und 3

Neigungsgruppen, die sich mit Musik, Wallpainting oder Theater beschaeftigen, bilden sich.
So entstehen eine Auffuehrung des Liedes „ Die Gedanken sind frei“ in einer deutschen, englischen und einer Suaheli-Version.

An der Wand im Innenhof der Schule entstehen bunte Umrisse von Menschen, die fuer grundsaetzliche Menschenrechte wie Education, Tolerance, Liberty, Equality etc. demonstrieren.

Parallel entwickelt die Theatergruppe ein Theaterstueck einer Demonstration, bei denen eine Gruppe ueber Gender Equality und eine weitere Gruppe ueber Education Rights diskutiert. Die Beitraege werden von Liedern und Plakaten untermalt.

Die Zusammenarbeit zwischen den Gladenbacher und den Kisomachi-SchuelerInnen gelingt gut, mit Eifer sind alle dabei.
Sowohl im Praxis als auch im Theorieteil arbeiten die Lehrer der Kisomachi Secondary School Hand in Hand mit den deutschen Kollegen. Auf der 25-Jahr-Feier werden die Ergebnisse praesentiert und gewuerdigt. Es beeindruckt das gesamte Publikum, „Die Gedanken sind frei“ in den drei Sprachen zu hoeren und auch die lauten Jugendstimmen fuer das Recht auf Education und Gender Equality begeistern die zuschauenden Lehrer und Schueler beider Schulen.

 

Day 1

20 students from Kisomachi Secondary School, two students of each form, and 20 students from the Europaschule Gladenbach eagerly wait for the beginning of our Workcamp on Human Rights.
We start with a game focusing on the students` opinion on some basic human rights. With help of a puzzle the pairs form random groups for discussion on selected texts.


Day 2 and 3

The students form three groups according to their interests: music, wall painting and theatre.
The music group works on the song Thoughts are free which the students unitedly rehearse in German, English and Swahili.
The painting group chose a wall in the courtyard on which they painted colorful silhouettes of people demonstrating for basic human rights like Education, Tolerance, Liberty, Equality etc.
The theatre group invents a creative play in which people demonstrate for and discuss about Gender Equality and Education. They include songs and posters to support their play.

The German and Tanzanian students cooperate well and are very creative. The Tanzanian and German teachers work hand in hand.

In the evening during the celebration of the 25th anniversary of our partnership the song and the play are successfully presented and the students and teachers of both schools are excited about the results.

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Mit unserem gelaendetauglichen Toyota Bus besuchten wir am Morgen des 25.09. die Organisation KEDA (Kilimanjaro Environmental Developing Association). Pascal Sabbas und Mr. Shiring gehoeren zu den Gruendungsmitgliedern, die seit 1992 mit 62 Kleinbauern und einigen Umweltexperten dem Klimawandel am Kilimanjaro begegnen. Die Nicht-Regierungsorganisation KEDA sieht es seidem als ihre Mission, die Situation der Kleinbauern durch verschiedene Massnahmen zu verbessern. Dazu zaehlen unter anderem Hilfe bei der Bienenhaltung, der Schweinezucht, Aufforstung, Huehnerhaltung, Milchziegenhaltung und IT-Schulungen.

Seit einigen Jahren wird KEDA durch die Universitaet Sheffield in England unterstuetzt. Man kann z.B. auch ein Voluntariat bei KEDA absolvieren. Emmanuel, der seit einigen Jahren IT-Mitarbeiter bei KEDA ist, sorgt fuer die Vernetzung mit der Universitaet.

Im Anschluss an den Vortrag ueber die Organisation und ein leckeres, zweites Fruehstueck z.B. mit Teigtaschen, besichtigten wir das Milchziegenprojekt und eine Baumschule bei einer aelteren Witwe und ihren Enkeln. Das Projekt verlaeuft folgendermassen:
KEDA stellt der Witwe eine Ziege zur Verfuegung, deren Nachkommen dann an beduerftige Nachbarn weitergegeben werden. Beeindruckt hat uns dabei vor allem die Hilfe zur Selbsthilfe. Durch einfache landwirtschaftliche Methoden wird den Menschen eine bessere Lebenssituation ermoeglicht, die auch unter den Bedingungen des Klimawandels zukunftsfaehig ist.

Tag7

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