„Umweltschule in Europa“
Freiherr-vom-Stein-Schule erhält auch für 2003 die begehrte Auszeichnung
Das Projekt „Umweltschulen in Europa“ ist eine Ausschreibung der FEE (Foundation for Environmental Education), in Deutschland vertreten durch die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. (DGU) . Die DGU ist ein Zusammenschluss von Erziehungswissenschaftlern und Pädagogen aller Bildungsbereiche sowie weiteren an Umweltbildung interessierten Einzelpersonen und Institutionen. An der Ausschreibung zur Umweltschule beteiligen sich inzwischen außer Hessen noch neun weitere Bundesländer.
Die DGU lädt die beteiligten Schulen regelmäßig zum Erfahrungsaustausch ein. Die Schulen erhalten Anregungen, können voneinander lernen und trotzdem den für die eigene Schule angemessenen Weg wählen. Unterstützung bekommen die Schulen auch durch ihre Kooperationspartner: Energie- und Abfallberater der Kommunen, Umweltzentren, Versorgungsunternehmen, Forstämter, Vereine und Betriebe. Die DGU vermittelt zudem Möglichkeiten zum Austausch mit über 5000 europäischen „Eco-Schools“ in 21 europäischen Staaten.
„Umweltschule in Europa“ ist eine Herausforderung für alle Schulen, unabhängig davon wie umweltverträglich sie bereits sind. Grundlage der Auszeichnung ist der Zuwachs an Umweltverträglichkeit im Ausschreibungsjahr. Eine Schule meldet zu Beginn eines Schuljahres ihren „Ist-Zustand“ und entwickelt Projektvorschläge zur Verbesserung ihrer Umweltverträglichkeit. Die Projektvorschläge werden von einer externen Jury überprüft. Im Laufe des anschließenden Schuljahres muss die Schule die Projekte umsetzen und dokumentieren. Die Jury überprüft die erfolgreiche Realisierung. Für die erbrachten Leistungen werden die Schulen mit dem Titel „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung verbunden ist die Ausgabe einer Urkunde, eines Stempels und einer Flagge mit der Angabe des Schuljahres, für das die Auszeichnung erworben wurde.
Jede Schule wird an ihrer Ausgangssituation gemessen. Gefragt sind nicht einmalige Einzelaktionen. Konkrete Ziele und ein Aktionsplan für einen überschaubaren Zeitraum ermöglichen, Schritt für Schritt, die Umweltsituation der Schule zu verbessern. Strukturen im Schulalltag und Unterrichtskonzepte sind zu entwickeln, damit die Qualitätsentwicklung auch dauerhaft von der Schulgemeinde getragen werden kann.
Nach 2002 hat die Freiherr-vom-Stein-Schule zum zweiten Mal teilgenommen und auch wieder den Titel "Umweltschule in Europa" erhalten. Die Urkunde und die Flagge wurden feierlich im Hessischen Landtag überreicht. Die jeweils gewählten Handlungsbereiche im Schuljahr 2001/2002 und im Schuljahr 2002/2003 orientierten sich am Aktionsplan, der jährlich im Arbeitskreis „Ökologische Grundbildung“ erstellt wird. Im Schuljahr 2003/2004 werden diese Handlungsbereiche fortgeführt und ergänzt.
Bilder von der Preisverleihung im Hessischen Landtag





